PSK

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PSK (Phase Shift Keying) ist ein Verfahren zur Modulation digitaler Signale. Es ist gegenüber anderen Modulationsarten besonders störresistent und eignet sich somit für die Übertragung von Datensignalen über störbehaftete Funkkanäle.

Im Amateurfunk wird PSK vor allen Dingen für die Satellitenkommunikation genutzt, aber auch als PSK31 oder PSK63, sehr schmalbandige Verfahren über Kurzwelle. Man spricht auch von BPSK (auch 2-PSK), wenn zwischen zwei Phasenlagen umgetastet wird. Typischerweise entsprechen die Phasenlagen 0° und 180° den binären Zuständen „0“ und „1“.

Bei 4-PSK (bzw. QPSK) werden pro Symbol 2 Bit, bei 8-PSK pro Symbol 3 Bit, etc. übertragen. 4-PSK wird zum Beispiel bei der Übertragung von Faksimiles über das Telefonnetz verwendet.

Wird die Phasenmodulation mit der Amplitudenmodulation kombiniert, dann entsteht Quadraturamplitudenmodulation (QAM), also eine Kombination aus ASK (Amplitudenumtastung bzw. Amplitude Shift Keying) und PSK. Im Frequenzspektrum entspricht das einer zusätzlichen Modulation der Länge der Spektrallinien.

Eine genaue Beschreibung der o. g. Modulationsarten kann hier [1] entnommen werden.

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