Notfunkanforderungen für HAMNET Knoten

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Diese Seite beschreibt Anforderungen für HAMNET-Knoten zur Herstellung der Notfunktauglichkeit

Zugriffssicherheit der Behörden

  • Behörden, die im Katastrophenfall Zugriff auf das HAMNET haben wollen, müssen sich sicher sein, daß sie sich jederzeit auf ein Team von Funkamateuren mit HAMNET-Zugangshardware verlassen können und darüberhinaus müssen die Linkstrecken, insbesondere bei extremen Witterungsverhältnissen, sicher funktionieren.

Betriebssicherheit bei Ausfall des Stromnetzes

  • Im Gegensatz zu GSM-Basisstationen, die lediglich über eine Betriebssicherheit von 6 Stunden verfügen, ist ein Betrieb von einer Woche (7 volle Tage) anzustreben.
  • Solarzellen und Akkukapazität müssen dem Energiebedarf der Knotenhardware entsprechen.
  • Sekundäranwendungen, die nicht notfunkrelevant sind, müssen von einem Verantwortlichen im Katastrophenfall abgeschaltet werden können.

Nachweisverfahren zur Sicherstellung der Betriebssicherheit

  • Jedes Jahr muß eine Übung zur Sicherstellung der Akkukapazität durchgeführt werden. Die Akkus dürfen dabei nicht in den Zustand der Tiefenentladung geraten.
  • Die Überprüfung der Standortnachweise obliegt dem Notfunkreferenten des zuständigen Bezirks.
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