Notfunk-Software

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Warum wird diese Software benötigt?

Es muss damit gerechnet werden, dass im Ernstfall der Funkbetrieb hektisch abläuft. Es geht in dieser Situation nämlich nicht mehr um Diplompunkte, sondern im schlimmsten Fall um Menschenleben. Der OM im Lagezentrum sollte daher möglichst gut durch eine Software unterstützt werden, die ihn von der Aufarbeitung eingegangener Informationen für Dritte entlastet.

Eine Erfassung auf Papier hätte natürlich den Vorteil, dass kein PC betrieben werden muss - allerdings sollte der Betrieb eines stromsparenden Netbooks parallel zur Funkstation kein grundsätzliches Problem darstellen, da hierfür eh eine Stromversorgung benötigt wird und der Stromverbrauch des Computers vergleichbar oder sogar geringer als der Stromverbrauch des Transceivers ist.

Eine Erfassung von Funkmitteilungen per Papier kann aber u. U. von den behördlichen Stellen verlangt werden. Dies ist sicher nicht mehr ganz zeitgemäß aber unbestritten betriebssicher. Allerdings kann man sich fragen, ob es eine einigermaßen realistische Situation gibt, in der der PC nicht mehr funktioniert, die Funkstation aber nicht betroffen ist.

Realisierung

Eine Realisierung sollte ausschließlich in quelloffener Weise für quelloffenen Systeme erfolgen. Im Notfunk tätige Freiwillige sollen nicht durch Lizenzkosten belastet werden, und die Teilnahme an der Programmierung soll für jeden möglich sein. Als Betriebssystemplattform scheidet so Windows aus. Systeme wie Linux oder BSD wären sinnvoll. Das fertige System könnte als bootfähige CD (oder USB-Stick) mit Betriebssystem und Notfunk-Software realisiert werden.

Oberfläche

Einfache GUI für den OM, angelehnt an Logbuch-Software, mit Erweiterungen für den Notfunkeinsatz.

Zugang für die behördlichen Stellen über HTML-Seiten, die auf einem kleinen Webserver bereitgestellt werden.

DH3DM: Detailliertere Ideen auf Wunsch - habe da noch Einiges in der Schublade ...  ;-)

Programmierung

Im Ernstfall stehen manche Ressourcen für Problemlösungen nicht zur Verfügung. Daher sollte auch die Software so realisiert werden, dass keine speziellen Compiler oder komplex zu administrierende Datenbanken verwendet werden. Als Programmiersprache sollte eine Scriptsprache eingesetzt werden, sodass der Programmcode im Notfall mit einem einfachen Texteditor korrigiert werden kann. Es bieten sich daher z. B. an:

  • Perl
  • Python
  • JavaScript

Die Speicherung von Daten sollte strikt ASCII-dateibasiert erfolgen. Eingriffe sind dann, wenn es sein muss, mit einfachsten Mitteln möglich.

Persönliche Werkzeuge