FSK

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Die Modulationsart Frequency Shift Keying (Deutsch: Frequenzumtastung) beschreibt eine digitale Modulation, bei der zwischen mehreren verschiedenen Frequenzen (Tönen) hin und her gewechselt wird.

Die Frequenzumtastung wird zur Übertragung digitaler Daten eingesetzt. Die einzelnen Frequenzen repräsentieren bestimmte digitale Werte. Im einfachsten Fall werden zwei Werte übertragen, die logische "0" und die logische "1". Die eine gesendete Frequenz repräsentiert dann die digitale »Eins« die andere die digitale »Null«. Den Abstand zwischen den beiden Frequenzen nennt man Frequenzhub.

Es können auch mehr als zwei logische Werte in einem Schritt übertragen werden. Dazu werden mehr als zwei Frequenzen verwendet. Mehr als 4 logische Werte (entsprechend 4 Frequenzen) werden in der Praxis nicht oder kaum verwendet. Für mehr als 4 Werte kommen besser PSK oder QAM zum Einsatz.

Es gibt mehrere Realisierungsmöglichkeiten:

  • Realisiert wird eine solche Frequenzumtastung durch zwei Oszillatoren mit unterschiedlichen Frequenzen, die abwechselnd, in Abhängigkeit von der zu übertragenden Digitalinformation, ein- bzw. ausgeschaltet werden (ungünstige Variante).
  • Da bei einer solchen Umschaltung die Phasenlagen der einzelnen Oszillatoren im Schaltmoment immer unterschiedlich sind (Phasensprünge), arbeitet man besser mit nur einem Oszillator, dessen Frequenz sprunghaft geändert wird und dessen Phasenlage kontinuierlich bleibt (CPFSK).
  • Bei der Frequenzaufbereitung mittels Prozessor (DSP, DDS) wird durch Umschalten der Programmierung das Ausgangssignal mit verschiedenen Frequenzen erzeugt. Das Ergebnis ist das gleiche wie im Anstrich zuvor.

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