Verkürzungsfaktor

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Der Verkürzungsfaktor beschreibt, wie viel langsamer sich eine Welle auf einer Leitung ausbreitet als im Vakuum. Entsprechend muss das Medium für Resonanzeffekte usw. kürzer ausgelegt werden.

Der Verkürzungsfaktor wird beeinflusst von den Kapazitäts- und Induktivitätsbelägen (also Induktivität oder Kapazität pro Meter Medium). Beispiele:

  • Eine Hühnerleiter hat eine sehr geringe Querkapazität. Entsprechend gering ist ihr Verkürzungsfaktor - etwa 0,95.
  • Ein Koaxialkabel mit Volldielektrikum, z.B. RG-58/U, hat einen sehr hohen Verkürzungsfaktor - etwa 0,67
  • Eine Antenne aus dünnem Draht hat einen sehr geringen Verkürzungsfaktor - etwa 0,97.
  • Eine "dicke" Antenne, etwa eine Rheusenantenne, hat einen sehr hohen Verkürzungsfaktor.

Merke: Ein "geringer Verkürzungsfaktor" meint, dass die Antenne oder das Kabel gegenüber der Freifeld-Wellenlänge nur geringfügig verkürzt ist; das bedeutet aber eine "große" Zahl nahe 1. Ein "hoher Verkürzungsfaktor" bedeutet eine starke Verkürzung, also eine kleinere Zahl.

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