Spule im Wechselstrom
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Spule im Wechselstrom
Die Spule verhält sich im Wechselstrom wie im Gleichstrom, wenn dieser ein- oder ausgeschaltet wird.
Da der Wechselstrom aber kontinuierlich seine Polarität wechselt, ist das Magnetfeld der Spule ständigen Wechseln unterworfen. Daraus folgt, dass - bedingt durch die ständige Selbstinduktion der Spule - ihr Wechselstromwiderstand auch höher ist als der Gleichstromwiderstand. Es liegt auch auf der Hand, dass dieser Wechselstromwiderstand von der Induktivität der Spule und der Frequenz abhängt.
Der Wechselstromwiderstand errechnet sich nach der Formel
Allgemein kann man sagen:
Eine Spule lässt Gleichstrom viel besser durch als Wechselstrom
Daraus ergeben sich auch die Anwendungen im Amateurfunk:
- Abblocken von Wechselspannungen (Nieder- oder Hochfrequenz)
- Schutz vor Einstrahlungen
- Glätten von Gleichspannungen
- Trennen von Hoch- und Niederfrequenz
Weitere Verwendung in Schwingkreisen und Filtern.
