Sperrkreisantenne
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Die Sperrkreise verkürzen bzw. begrenzen die mechanische Länge einer Antenne. Hierdurch kann eine Antenne auf mehreren Bändern betrieben werden (Mehrbandantenne). Vom Prinzip her ist es ein Dipol, der elektrisch durch einen Parallelschwingkreis verkürzt und für das weitere Band durch den Parallelschwingkreis verlängert wird.
Die bekannteste Bauform ist die W3DZZ-Antenne. Sie ist rund 34m lang und teilt sich in einen 40 und 80m-Teil. Die beiden Schwingkreise sind als Parallelschwingkreise ausgeführt und liegen im Signalweg. Sie werden daher auch als Sperrkreis bezeichnet. Die Resonanzfrequenz der Sperrkreise liegt bei 7,05 MHz. Anders ausgedrückt: Die LC-Resonanzkreise (Schwingkreise) wirken als Sperrfrequenz für die Erregerfrequenz von 7 MHz.
Diese Bauform wird auch als Trap-Dipol bezeichnet. Auf dem 80m-Band (3,5 MHz) wirken die Schwingkreise wie eine induktive Verlängerung des Strahlers. Auf 14 MHz wirken die Sperrkreise als kapazitive Verkürzung. In diesem Fall arbeitet "der innere Teil" als Harmonische.
Die mechanische Länge zwischen den beiden Sperrkreisen entspricht der Wellenlänge inkl. Verkürzungsfaktor und würde, bezogen auf eine Sperrkreisantenne für 160/80m, für das 80m-Band bei rund 40 Metern liegen. Die Resonanzfrequenz der Sperrkreise wäre dann mit 3,65 MHz zu bemessen.
Die nachfolgende Skizze zeigt eine Sperrkreisantenne für drei Bänder. Es werden je zwei Sperrkreise je Seite verwendet.
Beispiel: Ein Dreiband-Dipol für die Bänder 20, 15, und 10m. Die Schwingkreise A haben eine Resonanzfrequenz von 21,2 MHz, die Schwingkreise B von 29 MHz.
Durch das Einfügen verschiedener Sperrkreise kann somit eine mechanisch kurze Mehrbandantenne konstruiert werden.
Fragenkatalog
Klasse E
- TH 105
- TH 110
Klasse A
- TH 132
- TH 133
- TH 134
- TH 135
- TH 136
- TH 137


