Sonnenflecken

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Die mit geschwärzten Gläsern und dem Teleskop beobachtbaren Sonnenflecken stellen Gebiete enormer Eruptionen elektrisch geladener Gase dar, die von starken Magnetfeldern begleitet werden. Diese Gase sind im Vergleich zur übrigen Sonnenfläche merklich kühler und wirken dadurch dunkler.

Die Sonnenflecken sind einem im Mittel elfjährigen Zyklus unterworfen, wie man aus Aufzeichnungen am Schweizer Bundesobservatorium in Zürich feststellen kann. Um die Beobachtungen besser vergleichen zu können, hat man die Sonnenfleckenrelativzahl definiert und diese Zahl monatlich gemittelt und „geglättet“.

Bild:Sonnenflecken-historisch.gif

Im Bild ist der Verlauf der geglätteten Sonnenfleckenzahlen dargestellt, die bisher gemessen wurden. Aus diesem Diagramm geht hervor, dass die Sonnenfleckenzahl im Jahre 1959 ein Maximum von 200, 1969 von 100 und 1980 von 140 erreichte. Außerdem geht daraus hervor, dass ein solcher Zyklus etwa 11 Jahre dauert. Diese Sonnenflecken sowie die Stellung der Sonne zur Erde (Jahreszeit) bestimmen die Stärke der Ionisierung der Ionosphäre und damit die Ausbreitungsbedingungen.

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