Single Side Band

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Allgemeines

Die Abkürzung SSB kommt aus dem Englischen und steht für "single side band", also "Einseitenband-Modulation". Offiziell wird die "Sprachmodulation mit einem unterdrückten Träger und einem unterdrückten Seitenband" mit J3E bezeichnet. Der Sender strahlt also nur beim Sprechen ein Seitenband aus, je lauter das Mikrofon besprochen wird, desto stärker ist das Signal. In Sprechpausen wird auch kein Signal ausgesandt.

Technisch ist es egal, welches Band unterdrückt wird. Als Faustregel kann man davon ausgehen, dass bei Frequenzen unter 10 MHz das untere Seitenband, bei Frequenzen darüber das obere Seitenband benutzt wird.

Vorsicht ist geboten bei den Abkürzungen. Bei unseren "modernen" Funkgeräten japanischer Produktion mit englischen Bezeichnungen bedeutet 'USB' "upper side band" - "oberes Seitenband; 'LSB' bedeutet "lower side band" - "unteres Seitenband". Im deutschen Sprachgebrauch bedeutet 'usb' "unteres Seitenband" und 'osb' "oberes Seitenband".

Beispiel

Der unterdrückte Träger gibt immerhin die Referenzfrequenz vor. Angenommen, wir verwenden 7050 kHz als Referenzfrequenz und senden einen NF-Sinus mit 1000 Hertz. Dann entsteht bei LSB (Achtung: <10 MHz) auf dem Spectrumanalyzer ein einziger Ausschlag bei 7049 KHz. Bei USB entsteht in diesem Fall ein einziger Träger bei 7051 KHz.

Aus diesem Grund wäre ein LSB-moduliertes Signal mit 2 KHz bei 7000,0 kHz bereits außerhalb des Bandes. Ebenso bei einem USB-modulierten Signal auf 14350,0 kHz mit einem NF-Signal von 2 kHz.

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