Resonanz einer Antenne
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Der beschriebene Rhythmus nennt sich Resonanz, die Länge der Röhre ist die Drahtlänge der Antenne, der Ball bzw. Waggon unsere Ladung, der "richtige Schubs" die Frequenz, der Zug die Welle, die Länge des Zuges ist die Wellenlänge und die zurückgelegte Strecke des Zuges die Phase.
Der Anstoß der Waggons muss nicht am linken Ende stattfinden. Er kann an jeder anderen Stelle erfolgen. Wichtig hierbei ist, dass der richtige Zeitpunkt und die richtige Stärke des "Schubs" verwendet wird. Der Rhythmus muss beibehalten werden. Wird dies alles beachtet, ist unser Zug in Resonanz zur Länge der Röhre - er durchläuft problemlos hin und zurück unsere Röhre.
Jede Ladung führt Spannung mit sich und damit ein elektrisches Feld (E-Feld). Die Bewegung der Ladungen in dem Draht erzeugen Strom, herum entsteht das magnetische Feld (H-Feld). Aus beiden Feldarten besteht das elektromagnetische Feld. E- und H-Feld sind im 90°-Winkel in der Vertikalen versetzt zueinander angeordnet. Durch den Feldwellenwiderstand des Freiraumes sind die elektrischen und magnetischen Komponenten des elektromagnetischen Feldes miteinander verknüft. Und schon sind wir bei unserer Antenne, die hochfrequente Felder abstrahlt. Bei der Polarisation wird stets das elektrische Feld als "Richtungsgeber" verwendet. In der folgenden Darstellung ist das E-Feld vertikal ausgerichtet und somit die Antenne ebenfalls vertikal polarisiert.
Bei der Ausbreitung der Welle in einem Draht (der Weg unseres Zuges in der Röhre) treffen wir auf einen alten Bekannten: Der Sinuswelle. Zugegeben, es ist nicht genau eine Sinuswelle. Das Prinzip ist aber das Selbe.
In unserem Beispiel findet die Speisung, so nennt man den Punkt, an dem die Energie zugeführt wird, links aussen statt. Dort ist die Spannung am höchstens, der Strom am kleinsten. Das E-Feld groß, das H-Feld klein.
Fragenkatalog
Klasse A
- TB 506
- TB 508
- TB 509
- TH 101


