Polarisation

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Die Polarisation gibt in der Funktechnik die Lage des elektrischen Feldes einer elektromagnetischen Welle an. Im Zusammenhang damit kann auch für Antennen die Polarisation angegeben werden.

kurz Erklärung

Bei einer Linearantenne, z. B. dem Dipol, bildet sich das elektrische Feld zwischen den Enden der Antenne aus. Bildlich wird das durch Feldlinien dargestellt, die von einem zum anderen Ende der Antenne verlaufen. Diese Antenne ist linear polarisiert. Die Längsausdehnung der Antenne gibt auch die Polarisationsebene an.

Die von dieser Antenne ausgesendeten elektromagnetischen Wellen haben die Polarisation der Antenne.

Betrachtet man nun die Feldkomponenten dieser Wellen im Bezug zur Erdoberfläche, so spricht man von horiontaler oder vertikaler Polarisation, je nachdem, wie das elektrische Feld im Bezug zur Erdoberfläche verläuft.

Ist ein Dipol horizontal montiert, so liegt das elektrische Feld horizontal und man spricht von einer horizontalen Polarisation. Ein senkrechter Antennenstab erzeugt eine vertikal polarisierte elektromagnetische Welle, man spricht hier von vertikaler Polarisation.

Einige Antennen, z. B. die Kreuzyagi und die Helixantenne, erzeugen ein drehendes elektrisches Feld. Man spricht von einer zirkularen Polarisation.

Auswirkung auf den Empfang

Der Empfang durch eine Antenne ist am stärksten, wenn die Polarisation mit der Polarisation der Sendeantenne übereinstimmt. Das bedeutet: gleiche Polarisationsart und gleiche Polarisationsrichtung. Sind die Richtungen genau "entgegengesetzt", so wird theoretisch nichts empfangen. Praktisch wird der Empfang stark abgeschwächt.

"Entgegengesetzt" bedeutet hier: horizontal - vertikal oder zirkular rechts drehend - zirkular links drehend

Durch Effekte auf dem Übertragungsweg kann die Polarisation mehr oder weniger gedreht werden. Dann ist die günstigste Lage der Empfangsantenne nicht mehr so klar.

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