Phasenverschiebung

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Die Phasenverschiebung ist der zeitliche Versatz von zwei periodischen Verläufen. In der Wechselstromtechnik / HF-Technik werden üblicherweise die zeitlichen Verläufe von Wechselspannungen und Wechselströmen betrachtet.

Die zeitliche Verschiebung kann gut an den Nulldurchgängen beobachtet werden. Liegen die Nulldurchgänge von zwei Wechselgrößen immer genau übereinander, so ist die Phasenverschiebung gleich Null. Eine beobachtete zeitliche Verschiebung wird durch die Periodendauer der Schwingung geteilt. Da eine komplette Periodendauer mit dem Winkel eines Vollkreises (360°) gleichgesetzt wird, erhält man die Phasenverschiebung als Winkel, als entsprechenden Anteil von 360°.

Eilt die betrachtete Schwingung der Bezugsschwingung nach, dann ist der Winkel negativ, anderenfalls positiv.

(Bild kommt noch)

Die Phasenverschiebung zwischen Wechselspannung und Wechselstrom hat eine große Bedeutung bei der Impedanz und der Wirk- und Blindleistung.

Die Phasenverschiebung zwischen Ausgangssignal und Eingangssignal einer Schaltung interessiert oft bei der modernen Signalverarbeitung (Beispiel: Quadratur-Amplitudenmodulation).

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