Messung von Gleich- und Wechelspannung

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Allgemeines

Gleich- oder Wechselspannung werden auf gleiche Art und Weise gemessen: Die Messspitzen werden an die entsprechenden Messpunkte gesetzt. Die Spannung wird dann am Messinstrument abgelesen.

Bei Wechselspannung interessieren noch die Frequenz und ob das Multimeter Effektiv- oder Spitzenspannung anzeigt. Dazu bitte die "Betriebstipps" beachten

Anforderungen

Das Spannungsmessinstrument (Voltmeter) muss so hochohmig wie möglich sein, damit es das Messergebnis nicht verfälscht: Nach dem Ohmschen Gesetz fließt über den Innenwiderstand ein Strom ( Parallelschaltung). Dadurch fließt durch den Verbraucher ein kleinerer Strom, der wiederum nach dem Ohmschen Gesetz einen niedrigeren Spannungsabfall entstehen lässt.

Betriebstipps

Zur Sicherheit werden in Multimetern oft eigene Buchsen für die Strom- und Spannungsmessung eingebaut. Manche Multimeter vergleichen sogar den eingestellten Messbereich (Schalterstellung) und die verwendeten Buchsen. Beim Messen hoher Spannungen ist die Isolation der Messkabel zu berücksichtigen, ebenso wie die (meist auf dem Instrument aufgedruckte) maximale Eingangsspannung. Im eigenen Interesse sei hier darauf hingewiesen, dass bereits eine Spannung über 60 V gefährlich ist und höhere Spannungen tödlich sein können.

Ein Tipp aus der Praxis: "Beim Messen von Röhrenschaltungen immer eine Hand in die Tasche stecken!"

Vorsicht geboten ist beim Anschluss eines (Digital-) Multimeters an ein Netzgerät: Die Verbindung der Mess- Masse und der Masse der Betriebsspannung kann beim Berühren einen (tödlichen) Stromschlag auslösen!

Messen von Wechselspannung

Im Allgemeinen zeigen Multimeter die effektive Wechselspannung im Bereich von 50 Hz an (Ausnahme: Das Oszilloskop. Genauere Angaben finden sich in der Anleitung des Messgeräts. Zur Messung von Hochfrequenz- Spannungen gibt es spezielle "HF-Voltmeter". Oft eignet sich auch ein Oszilloskop.

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