Kondensator im Gleichstrom
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Im Prinzip besteht der Kondensator aus zwei gegenüberliegenden Metallplatten, die durch Luft oder einen anderen Isolator (Dielektrikum) voneinander isoliert sind. Die Kapazität steigt in gleichem Maße, je größer die beiden Platten sind und je dichter diese gegenüber stehen. Um nun handliche Baugrößen zu bekommen, werden die beiden "Platten" (meist sind es Metallfolien) mit dem Dielektrikum dazwischen aufgewickelt. So entsteht der typische zylindrische Kondensator.
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Verhalten im Gleichstrom
Obwohl die "Platten" voneinander isoliert sind, fließt doch ein Strom, wenn die Spannung verändert wird. Es entwickelt sich nämlich ein elektrisches Feld zwischen den Platten, zu dessen Auf-/ und Ab-bau Strom fließt. So entstehen die typischen Lade-/ und Entlade- Diagramme.
Praxis- Tipp
Ein völlig entladener Kondensator bildet im ersten Moment einen Kurzschluss, da das elektrische Feld Null ist. Mit steigender Spannung (Ohmsches Gesetz) steigt auch der Widerstand - der Strom sinkt gegen Null.
Verkürzt gesagt gilt:
- Ein Kondensator sperrt den Gleichstrom
- Ein Kondensator leitet den Wechselstrom
Technisch fließt auch im komplett aufgeladenen Kondensator ein geringer Strom (selbst bei konstanter Spannung), da es keinen perfekten Isolator gibt. Durch Überspannung, Überstrom und Alterung kann das Dielektrikum und damit der Kondensator zerstört werden (beliebter Fehler bei Tantalkondensatoren). Das Gegenteil tritt bei Elkos auf durch Eintrocknung der Elektrolytflüssigkeit (Kapazitätsverlust).
Verhalten im Wechselstrom
Der Kondensator verhält sich im Wechselstrom anders als im Gleichstrom: siehe Kondensator im Wechselstrom
Links
- http://www.jukebox-world.de/Forum/Archiv/FAQ-Technik/Kondensator.htm Kondensatorwerte gut erklärt

