ICS 307-2
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Programmierbarer Oszillator ICS 307-2
- Quarzfrequenz: 5 MHz - 27 MHz
- Maximale Ausgangsfrequenz: 200 MHz
- Versorgungsspannung: 3,3 V bis 5 V
- 2 Ausgänge
- Stromaufnahme: 26 mA
- Temperaturbereich: -40 °C bis 85 °C
- Gehäuse: SOIC-16
- Datenblatt: http://www.ak-modul-bus.de/cat/documentation/ics3070102.pdf
Dieser Taktgenerator ist etwas einfacher als der CY27EE16 und bietet weniger Möglichkeiten. Auch ist seine Frequenzaufbereitung und sein Rauschverhalten nicht so gut. Wenn man den Zähler RDW (siehe Prinzip einer PLL) jedoch nicht größer als 50 werden läßt, geht es scheinbar. Das zu erzielende SNR des Chips reicht im Harzburg regelmäßig für DRM.
Auf der Plus-Seite steht, dass der Chip über die SPI-Schnittstelle einfach zu programmieren ist. Man braucht am PC selbst kein SPI, eine serielle Schnittstelle (auch als USB-Dongle!) reicht vollkommen. Die Ausgänge RTS, DTR und TxD werden zum Simulieren des SPI-Datenstroms genutzt. TxD hat dabei keine serielle Funktion, sondern wird via "Send Mark" / "Send Space" manuell gestellt. Siehe http://elexs.de/clock5.htm oder auch der Schaltplan des Harzburg.
Obwohl der Chip günstig und einfach anzusteuern ist, hat er als seriell angesteuerter Oszillator doch den Nachteil, dass man nicht so einfach "über die Frequenz" drehen kann. Das Senden von 24 Bits mit der getürkten SPI-Schnittstelle ist dafür zu langsam, man hat dann Frequenzhopser. Für einen SDR nicht so schlimm, dort kann man ja im Rahmen der Bandbreite seiner Soundkarte virtuell abstimmen ...
