Harmonische Antennen
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oder der Traum eines jeden Funkamateurs, nur eine Antenne für alle Bänder zu verwenden.
Die elektrische Länge einer Antenne kann auch ein Vielfaches derselbigen sein. Die Antenne arbeitet dann auf einer Oberwelle. Die Speisung erfolgt immer noch am linken Ende!
Die bis jetzt beschriebene Antenne ist eine typische Langdrahtantenne. Ihr Eingangswiderstand () wird vom Speisepunkt links bestimmt. Sie wird im Spannungsbauch eingespeist und ist daher spannungsgespeist. Der Eingangswiderstand - er wird mit Z bezeichnet - ist bei großer Spannung und geringerem Strom hoch. Vgl. Ohmsche Gesetz
Bevor wir uns dem Dipol widmen, verbleiben wir noch kurz bei der Langdrahtantenne von einer Wellenlänge und sehen uns die nachfolgende Skizze der Stromverteilung an:
in unserer weiteren Betrachtung ändern wir die Lage des Speisepunktes.
- Stromverteilung auf einer Antenne mit einer ganzen Wellenlänge, die nach 1/4 Lambda gespeist wird:
Der Speisepunkt liegt beim Dipol stets mittig.
- Stromverteilung auf einem Dipol mit einer ganzen Wellenlänge
- Stromverteilung auf einem Dipol mit einer halben Wellenlänge
Du erkennst, ausschlaggebend ist der Speisepunkt. Er muss entweder an einem Ende der Antenne oder in einem Strombauch liegen. Nur dann handelt es sich um eine Langdrahtantenne bzw. Antenne, die auf Oberwellen arbeitet. Das Zusammenspiel nach am Speisepunkt wird hier zur Kompromisslösung. Es wird auf einem der Bänder immer ein Blindwiderstand bleiben, der dir die "Resonanzfrequenz zerschießt".
Ein Dipol kann daher auf unterschiedlichen Frequenzen erregt werden. Vorausgesetzt, es handelt sich um eine harmonische Wellenlänge:
Ein mittengespeister -Dipol ist bei seiner Grundfrequenz und deren ungeradzahligen Vielfachen stromgespeist, am Eingang niederohmig und in Serienresonanz. Die elektrische Länge eines Dipols muss somit ein ganzzahliges Vielfaches von
betragen, damit er in Resonanz ist (also 1, 2, 3...).
An den Enden ist bei Resonanz immer ein Stromknoten (siehe rote Kurve) und somit ein Spannungsbauch (nicht dargestellt). Die Eingangsimpedanz ist im Wesentlichen somit ein reeller Widerstand.
Fragenkatalog
Klasse E
- TH 201
Klasse A
- TH 101
- TH 103
- TH 105
- TH 106
- TH 107
- TH 108
- TH 109
- TH 110
- TH 111



