Windom

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Die Windom, in USA auch bekannt unter der Bezeichnung "OCF", ist eine sehr beliebte Antenne, wegen der außermittigen Einspeisung. Somit hängt der Speisepunkt nicht zu weit von der Hauswand entfernt, die Länge des Speisekabels reduziert sich. Windom Antennen haben die Haupabstrahlcharakteristik in Richtung des langen Strahlers, viele Nebenzipfel sorgen trotz allem auch für guten Empfang in andere Richtungen. Diese Antenne kann hervorragend mit einem zusätzlichen Strahler von ca. 15 mtr Länge ergänzt werden, das schließt die WARC Bänder mit ein . Somit wird man QRV mit einer Antenne im gesamtem Amateurfunk - Kurzwellenbereich.

Ein weiterer Vorteil ist besonders im Vergleich zur G5RH, daß sie mit Koaxial-Kabel angeschlossen wird, welches nicht wie in diesem Fall die Hühnerleiter mittig zum Boden hängen muß.

In Deutschland wurde die Windom-Antenne vor allem als "Fritzel-Dipol 3 Band" (FD-3) bzw. "Fritzel-Dipol 4-Band" (FD-4) von OM Kurt Fritzel DJ2XH bekannt gemacht, jedoch nicht erfunden. Daher trägt die Antenne auch den Namen von OM Loren Windom, W8GZ, der sie 1929 in der "QST" beschrieb: Eigentlich verhält sie sich wie ein klassischer Dipol, wobei der Speisungspunkt im Schnittpunkt der Stromkurven verschiedener Bänder liegt. Dabei kann die Amplitude nicht ganz ausgeschöpft werden, aber immerhin nahezu, was ein niedriges SWR in mehreren Bändern garantiert. Der Speisungspunkt liegt etwa auf einem Drittel der Gesamtlänge. Um die Impedanz dieses Punktes von ca 300 Ohm auf die üblichen 50 Ohm zu transferieren, wird ein 1:6-Balun eingesetzt.

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