Einfluss der Materialstärke bei einem Dipol
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Der Drahtdurchmesser führt zu einer mechanischen Verkürzung des Dipols. Auch das kannst Du berechnen:
Verkürzungsfaktor = Länge der Antenne / Durchmesser des verwendeten Materials
Das der Dipol im KW-Bereich einem anderen Verkürzungsfaktor als im VHF-Bereich unterliegt erkennt man bereits an dem Verhältnis aus Länge : Durchmesser.
Beipiel Kurzwelle:
Drahtdipol für das 40-m-Band (7 MHz), der Draht hat 2 mm Durchmesser
- Länge der Antenne wird berechnet
- Nun kann das Verhältnis Länge zu Durchmesser berechnet werden
Beipiel VHF: Rohrdipol für das 2-m-Band (145 MHz), das Röhrchen hat 10 mm Durchmesser
Nun kann das Verhältnis Länge zu Durchmesser berechnet werden:
Du erkennst auf einen Blick, dass hier ein großer Unterschied (10.635 zu 104) besteht. Dieser Unterschied drückt sich dann auch im zu verwendenden Verkürzungsfaktor aus. Im 2-m-Band fällt dieser dann kleiner aus und liegt bei ca. 0,98.
Im KW-Bereich sind je nach Bauweise und verwendeter Frequenz an den Enden des Dipols Aufhängepunkte mit Isolatoren erforderlich. Dies führt an den Enden zu einer kapazitiven Belastung und somit stärkeren Verkürzung als z. B. im 2-m-Band.
Tipp: Die Blindwiderstandsänderung hängt zum großen Teil von dem Verhältnis Länge zu Durchmesser ab. Sie ist geringer bei der Verwendung von "dickem" Material. Bei der Verwendung dicker Materialien ist die Antenne somit breitbandiger...
