Effekte bei der Kurzwellenausbreitung

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Die Kurzwellenausbreitung unterscheidet sich von der Ausbreitung auf den höheren Bändern. Vor oder nach Sonnenaufgang werden z. B. Grey-Line-DX-Verbindungen getätigt. Grey-Line ist der Streifen der Dämmerungsphase vor Sonnenauf-/ bzw. -untergang.

Weiter oben beschrieben wir die Sonne, die unsere Atmosphäre ständig „durchrührt“. Dieses „Durchrühren“ kann dazu führen, dass in der Ionosphäre ein zeitlich begrenzter, totaler Ausfall von Reflexionen stattfindet. Der Fachausdruck nennt sich Mögel-Dellinger-Effekt. Wenn Du beim Auftreten dieses Effektes das erste Mal vor deinem Empfänger sitzt, denkst Du zunächst an einen Defekt deines Kurzwellen-Empfängers. Du hörst nur noch Rauschen. Und plötzlich, je nach Dauer dieses Effekts, sind wieder Stationen zu empfangen. Diese Erscheinung kann plötzlich oder auch langsam zu-/abnehmend erfolgen. In der D-Schicht kommt es zu einer erhöhten Ionisierung. Das passiert dann, wenn nach einem Energieausbruch auf der Sonne ein plötzlicher Anstieg von UV- und Röntgenstrahlung zu verzeichnen ist.

Fragenkatalog

Klasse E

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  • TI 207
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