Dielektrikum

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Das Dielektrikum ist ein Isolator, der sich zwischen zwei Elektroden befindet. In dieser Position hat er einen maßgeblichen Einfluß auf die Kapazität, die zwischen den beiden Elektroden entsteht. Aus diesem Grund ist ein Dielektrikum immer Bauteil eines Kondensators. Je nach angelegter Spannung muß ein Dielektrikum eine hohe Isolationsleistung haben. Auf die Kapazität eines Kondensators haben die Eigenschaften des Dielektrikums einen großen Einfluß: Je besser die Isolationseigenschaft (der Widerstand), desto höher darf die angelegte Spannung sein, und desto näher dürfen die Elektroden zueinander stehen.

Auch in Koaxialkabeln befindet sich ein Dielektrikum: Es besteht teils aus aufgeschäumtem, teils massivem, teils mit Luftkammern versehenen Kunststoff. Dieser stellt sicher, daß der Abstand zwischen dem Mantel und der Seele des Koaxialkabels über die gesamte Länge gleich bleibt. Ein schwankender Abstand hätte unvorhersehbare Auswirkungen auf die Kapazität des Kabels, und damit auf die Impedanz.

Übliche Materialien sind Luft/Gase (Airflex/Hünerleiter), PE (Polyetylen, PFTE (auch bekannt als Markenname Teflon) und geschäumte Kunststoffe, die versuchen, die Stabilität von Kunststoffen und die isolierende Eigenschaft von Luft/Gasen zu kombinieren.

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