D-Schicht

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Außer vom Reflexionsverhalten der Ionosphäre beziehungsweise der oberen Grenzfrequenz (MUF) ist die Reichweite der Kurzwellen von der sich zwischen der Erdoberfläche und der Ionosphäre tagsüber bildenden Dämpfungsschicht (D-Schicht) abhängig (Bild 9-2).

Diese D-Schicht absorbiert (dämpft) die Frequenzen des Mittelwellenbereichs (160-m-Band) und des unteren Kurzwellenbereichs (80-m-Band). Die relativ geringen Tagesreichweiten auf diesen Bändern besonders in den Sommermonaten lassen sich hauptsächlich darauf zurückführen. Mit Sonnenuntergang verschwindet diese Dämpfungsschicht sehr schnell. Dann sind auch auf diesen Bändern große Reichweiten möglich.

Manchmal allerdings wird diese D-Schicht so stark ionisiert, dass der gesamte Kurzwellenbereich davon betroffen ist. Für eine Stunde bis zu mehreren Stunden ist dann kaum ein Funkbetrieb über Reflexion an der Ionosphäre möglich. Dieser plötzliche Ausbreitungseinbruch wird Mögel Dellinger Effekt genannt.

Allerdings lässt sich mit extremer Leistungserhöhung die Dämpfung der D-Schicht ausgleichen, was bei Erreichen der MUF nicht möglich wäre. Wenn man die MUF überschreitet, ist keine Reflexion mehr vorhanden.

Prüfungsfragen

  • Welche ionosphärischen Schichten bestimmen die Wellenausbreitung am Tage?
Die F1- und F2-Schicht
Die D-, E-, F1- und F2-Schicht
Die E- und F-Schicht
Die E- und D-Schicht
  • Welche ionosphärischen Schichten bestimmen die Fernausbreitung in der Nacht?
Die D-, E- und F2-Schicht
Die F2-Schicht
Die F1- und F2-Schicht
Die D- und E-Schicht
  • In welcher Höhe befinden sich die für die Fernausbreitung (DX) wichtigen ionosphärischen Schichten? Sie befinden sich in ungefähr ...
2 bis 5 km Höhe.
20 bis 50 km Höhe.
200 bis 500 km Höhe.
2000 bis 5000 km Höhe.

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