Beam

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Das Prinzip ist einfach - die Ausführung komplex. Kommen wir zurück zum Dipol. Er besitzt zwei ausgeprägte Strahlungsrichtungen. Werden nun zusätzliche Elemente in die Nähe des Dipols gebracht, so ändert sich das Abstrahlverhalten. Ist dieses Element 5% kürzer wirkt es als Direktor, wenn es in einem bestimmten Abstand vor dem Dipol angebracht wird. Ein 5% längeres Element bewirkt das Gegenteil, es wirkt als Reflektor. Fertig ist eine 3-Element-Richtantenne. Fügt man einen weiteren Direktor hinzu, erhält man eine 4-Element-Richtantenne. Diese Richtantenne wird auch als Beam bezeichnet. Durch weiteres Hinzufügen von Direktoren entsteht eine Mehrelement-Richtantenne. Das elektromagnetische Feld wird in einer gezielten Richtung gebündelt. Dadurch entsteht die Richtwirkung. Die parasitären Elemente geraten in Resonanz und strahlen einen Teil der aufgenommenen Energie phasenverschoben ab.

Bild:Yagi_4_ele.jpg

Diese Form der Richtantenne wird Yagi genannt. Die Energieeinspeisung erfolgt am Dipol. Die Eingangsimpedanz wird dadurch verringert, dass dem Faltdipol ein Direktor und ein Reflektor hinzugefügt werden. Bei einem Multibandbeam richtet sich die Impedanz auch nach den Abständen zwischen Direktoren und Reflektoren.

Die Keulenbreite des Strahlungsdiagramms verringert sich durch den Einbau weiterer Direktoren. Die Antenne wird "spitzer".

Jede andere Antenne, wie z.B. eine Quad, lässt sich durch hinzufügen von Direktoren und / oder Reflektoren ebenfalls zu einer Richtantenne erweitern. Darüber hinaus gibt es weitere Sonderbauformen, wie z.B. den Parabolspiegel, Hornstrahler, usw...


Fragenkatalog

Klasse E:

  • TB 505
  • TH 112
  • TH 113

Klasse A:

  • TH 141
  • TH 142
  • TH 143
  • TH 144
  • TH 145
  • TH 146
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