BNC

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Der BNC-Stecker wurde von Paul Neill und Carl Concelman erfunden und nach ihnen benannt: "Bajonet Neill Concelman". Es handelt sich um einen koaxialen Steckverbinder mit Bajonett-Verschluss. Die Erfindung datiert in den 1940er Jahren. Die Entwicklung hatte das Ziel, einen zuverlässigen Steckverbinder für Frequenzen bis zu 4 GHz zu liefern. Eingesetzt wird der Stecker in der Praxis in der Hochfrequenztechnik bis 1 GHz, in der Videotechnik und im Laborbetrieb (Messtechnik).

Vorteile

  • Der Hauptvorteil und Grund, warum der Stecker bis heute Verwendung findet, liegt in seinem Bajonettverschluß: Es ist nicht möglich, ihn versehentlich abzuziehen.
  • Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß bei einem Steckvorgang zuerst die Masse Kontakt bekommt, und erst in zweiten Schritt die Datenleitung über die Seele.

Nachteile

  • Der Stecker erlaubt nur die Verbindung einer Datenleitung. Wenn ein Kabel mehrere Datenleitungen hat, müssen mehrere BNC-Stecker angebracht werden. Derartige Verbindersysteme sind vergleichsweise teuer.
  • In den 1940er Jahren waren Frequenzen im GHz-Bereich noch kaum nutzbar, heute ist deren Nutzung dagegen eine Selbstverständlichkeit (802.11). Daher werden heute andere Steckersysteme verwendet.
  • Der BNC-Stecker ist nicht für größere Leistungen konzipiert.
  • BNC ist ein relativ alter Standard und wird durch andere Steckersysteme ersetzt, beispielsweise SMA oder MMCX.
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